Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?

Erste Anzeichen wahrnehmen:

Ein falsch liegender Sattel, ein nicht ausbalancierter Reiter, Unfälle auf der Weide oder im Training, ein Aufhängen am Strick, nicht im Gleichgewicht stehende Hufe, falsche Fütterung, usw… können zu ersten Störungen im Körper eines Pferdes führen, ohne dass eindeutige Symptome sichtbar werden.

Verwirft sich Ihr Pferd im Genick, läuft taktunrein, hat Probleme beim Kauen oder richtigem Angaloppieren? Sowohl Verhaltensaufälligkeiten, als auch Veränderung in der Leistungsbereitschaft, können erste Anzeichen dafür sein, dass eine osteopathische Behandlung für Ihr Pferd sinnvoll ist. Aber nicht nur bei akuten Problemen, auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners oder zur Vorbeugung von schwerwiegenden Problemen empfiehlt sich eine regelmäßige Behandlung.

Oft sind es schleichende Prozesse, die wir Besitzer nicht sofort wahrnehmen, sodass die Frage, zu welchem Zeitpunkt das Problem begonnen hat, häufig nicht beantwortet werden kann. Deswegen rate ich jedem, sein Pferd genau zu beobachten, um Änderungen im Verhalten frühzeitig zu bemerken. Im Folgenden habe ich Ihnen eine Liste möglicher Indikatoren zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie entscheiden können, inwieweit eine osteopathische Behandlung angebracht ist.

Indikatoren:

  • Leistungsveränderung
  • Schmerzreaktionen
  • Empfindlichkeit beim Putzen (z.B. in der Sattellage)
  • Sattelzwang,-druck
  • Taktfehler
  • wechselnde Lahmheiten
  • fehlerhaftes Angaloppieren, Umspringen..
  • Probleme in den Seitengängen
  • Probleme beim Stellen, Biegen oder Dehnen
  • Probleme beim Kauen, Fressen
  • Verwerfen, Schiefhaltung des Kopfes
  • Schiefhaltung des Schweifes
  • Stürze oder Festliegen
  • Dauerrosse oder Ausbleiben der Rosse
  • Plötzliche Schreckhaftigkeit
  • Verhaltensauffälligkeiten